Flüssigkeitszufuhr bei Katzen und Hunden
Im Sommer haben Haustiere ein höheres Risiko für Dehydrierung, einen Hitzeschlag oder Hitzeerschöpfung. Ohne genügend Wasser sinken die Blutzirkulation und die Sauerstoffversorgung, was zu Nierenproblemen oder dem Versagen anderer Organe führen kann. Die benötigte Menge hängt von der Gesundheit, dem Aktivitätsniveau und der Außentemperatur ab. Wasser reguliert zudem die Körpertemperatur; bei Hitze benötigen Tiere daher mehr, um sich abzukühlen. Sorgen Sie immer für freien Zugang zu einem Wassernapf, es sei denn, Ihr Tierarzt empfiehlt etwas anderes. Schränken Sie die Aufnahme niemals ohne professionellen Rat ein.
Wie entsteht Dehydrierung bei Hunden und Katzen?
Haustiere dehydrieren schneller als Menschen: Sie werden zügiger warm und schwitzen nicht effizient. Katzen haben zwar Schweißdrüsen, diese sitzen jedoch größtenteils unter dem Fell. Hunde kühlen vor allem durch Hecheln, Atmung, Urinieren, Kotabsatz und Verdunstung über die Pfotenballen ab.
Erkennbare Anzeichen von Dehydrierung
- Verminderter Appetit
- Verlust der Hautelastizität (drücken Sie sanft in den Nacken; federt die Haut nicht schnell zurück?)
- Erbrechen (mit oder ohne Durchfall)
- Lethargie oder ein niedrigeres Energieniveau
- Übermäßiges Hecheln
- Geringere Reaktionsfähigkeit
- Eingefallene, trockene Augen
- Trockene Nase
- Klebriges, trockenes Zahnfleisch
- Dicker, zäher Speichel
9 Praktische Tipps für eine optimale Flüssigkeitszufuhr. Vermeiden Sie Dehydrierung mit diesen einfachen Maßnahmen:
- Platzieren Sie den Wassernapf an einem sichtbaren Ort
Stellen Sie ihn für einen einfachen Zugang zentral im Haus auf. Bieten Sie auch draußen Wasser an, besonders an warmen Tagen im Garten. - Wechseln Sie das Wasser regelmäßig
Manche Tiere sind wählerisch; füllen Sie nicht nur nach, sondern wechseln Sie das Wasser mehrmals täglich, um das Trinken zu fördern. - Gestalten Sie die Flüssigkeitsaufnahme attraktiv
Probieren Sie einen Trinkbrunnen für fließendes Wasser aus oder fügen Sie Eiswürfel zum Spielen hinzu. Öffnen Sie morgens die Fenster für eine Brise oder nutzen Sie einen Ventilator für eine frische Luftzirkulation. - Denken Sie über den Wassernapf hinaus
Nassfutter ist im Sommer ideal. Geben Sie kernlose Wassermelone (ohne Schale und Kerne) als feuchtigkeitsspendenden, kalorienarmen Snack voller Nährstoffe. Machen Sie haustiersichere Eis am Stiel, indem Sie Nassfutter, Leckpasten oder verdünnte Katzensuppe einfrieren. Eine Leckmatte (siehe unseren Shop unter 'Zubehör') mit gefrorenem Nassfutter und Trockenfutter (kurz aufgetaut) funktioniert ebenfalls – Achtung: Nicht jedes Tier mag kalte Leckereien. - Behalten Sie das Trinkverhalten im Auge
Beobachten Sie, ob Ihr Haustier mehr oder weniger als normal trinkt. Eine Futterumstellung (z. B. auf Nassfutter) beeinflusst dies. Ein auffälliger Durst kann ein Alarmsignal sein; konsultieren Sie den Tierarzt. - Nehmen Sie unterwegs Wasser mit
Verwenden Sie einen faltbaren Napf und eine Flasche, egal ob Sie spazieren gehen, auf den Markt gehen oder im Park sind. Bieten Sie regelmäßig einen Schluck an. - Passen Sie Aktivitäten an das Wetter an
Schränken Sie Anstrengungen bei extremer Hitze ein. Wählen Sie kurze Spaziergänge anstelle von intensivem Spielen. Gehen Sie früh am Morgen oder spät am Abend raus, wenn es kühler ist. - Sorgen Sie für Schatten
Bieten Sie draußen Schattenplätze an, wie zum Beispiel einen Sonnenschirm. Ohne Kühlung und Wasser riskieren Tiere einen Hitzeschlag mit Organschäden. Begrenzen Sie die Zeit in der prallen Sonne. - Berücksichtigen Sie Rasse und Fell
Brachycephale Rassen (Französische Bulldogge, Mops, Himalaya- oder Burma-Katze) sind aufgrund von Atemproblemen hitzeempfindlicher und benötigen mehr Wasser. Scheren erscheint verlockend, aber das Fell isoliert gegen Hitze und Sonne. Es schützt und hilft dabei, kühl zu bleiben – schneiden Sie nur nach medizinischem Rat.
Für eine persönliche Beratung: Schreiben Sie an info@bfpetfood.nl oder nutzen Sie die Kontaktseite.